Blick in den Kuehlschrank

Veröffentlicht auf von Martin & Daniel

Das Holz stapelt sich vor, neben und hinter der Huette und in der Stadt haben sogar noch zwei Supermaerkte offen. Doch aus der Heimat hoere ich Sorgen ueber unsere Versorgung. Denen kann ich wirklich jeglichen Wind aus den Segeln nehmen.

Auch wenn es in Dawson ein ganzes Stueckchen teurer ist, als in Whitehorse (oder gar im richtigen Sueden) bekommen wir hier alles wonach uns ist. Der Vorrat im Tiefkuehlfach zeigt sich typisch nordisch mit viel Fleisch von Elch bis Huhn und im Kuehlschrank ist sogar Platz fuer Wunschlistenartikel wie Bier, verschiedenstes Gemuese und Joghurt.

Auf den Tellern hatten wir in den letzten Tagen z. B. gefuellte Zuchini (ich erwarte ein lustverzerrtes Gesicht vom Matze mit einem langen Mhhhhh), Bratkartoffeln mit Elchsteak (Deutschland trifft Yukon), Schweinesteaks mit Reis an Karottengemuese,  Banana Bread, selbstgemachte Pizza, Spinat und Artischocken Dipp, viel Pasta mit Knoblauchbrot, und so weiter und so fort. Zitat Kirsty: „Waere es nicht aetzend, wenn wir schlechte Koeche waeren.“ Recht hat sie.

Obendrauf kann ich auf Arbeit jeden Tag ein Mittagessen von der Karte waehlen. Eine Sache, an die ich mich gewoehnen koennte. Auswaerts essen, ohne zu zahlen. Nur der Spuelaufwand danach ist unverhaeltnismaessig hoch. Hier zuletzt Perogies, mit Kaese-Knoblauchbutter-Baguette und Caesar Salat. Schmackofatz!

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