Île Sainte-Hélène und Île Notre-Dame
Gegen Polizeigewalt protestierende Minderheiten blockieren die Metro. Doch nachdem wir eine Station zu Fuss zurueckgelegt haben, scheinen alle stoerenden Elemente entfernt und in einer Art kuenstlichen Rushhour geht es auf direktem Wege vor die Tore der Stadt.
Jacke und Kamera tauschen den Platz und wir duerfen wieder ein Stueck Natur in direkter Naehe einer Grossstadt erleben. Das sorgt nicht nur wieder fuer massenweise Skylinefotos, sondern auch (besonders in Verbindung mit Sonnenschein, nach den langen Tagen des kalten Windes) fuer richtig gute Laune. 1967 wurden die Inseln fuer die Expo vergroessert und erschlossen und alljaehrlich macht der Formel-1-Zirkus auf der Insel Stopp. Der Schnee schmilzt und kleine Eisberge ziehen an der Insel vorbei. Traumhafte Kulisse.
Unser Couchsurfinghost Ghislain war dabei, hat uns Informationen nicht vorenthalten und Geschichtchen vom Sommer erzaehlt. Nachdem es in der ersten E-Mail hiess 3 bis 4 Tage, gibt e
r uns mittlerweile eine immer laenger werdende to-do-Liste und sagt, wir sollen einfach bleiben solange wir wollen. Von daher haben wir fuer den Ortswechsel nach Quebec City mal an das kommende Wochenende gedacht. Haengt mal wieder von Gelegenheiten ab, die uns moeglichst billig ueber die naechsten 200 km bringen.
Zurueck auf dem Festland gab es Poutine im McDonalds und gerade ist der naechste Sugarpie in Arbeit. Das ist ein wunderbar ungesund suesser Kuchen, der einem exstasische Genusslaute entlocken kann. Schmackofatz.