Einkaufen in einer anderen Dimension
Die Tage in Atlin vergingen mal wieder viel zu schnell. Kaum war Sascha wieder da, war es auch schon Donnerstag und schon sass ich im Auto nach Whitehorse. Einen Welpen, auf dem Weg in die neue Heimat, auf dem Schoss und ein Shoppingwochenende vor mir. Fuer die angenehme Aufgabe wurde ich von Manu und Sascha noch fuerstlich entlohnt und den Rest erzaehlen die Bilder (die Letzten lade ich gerade hoch). In Whitehorse faellt der Schnee wie angekuendigt und bleibt groesstenteils auch liegen.


Whitehorse ist die Einkaufsmetropole des Yukon. Das liegt allerdings nicht an schmucken Gaesschen oder herrlichen Promenaden, sondern daran, dass die Hauptstadt die einzige Stadt ist, die mehr als eine Hand voll Einwohner hat. Zahlenmaessig nur etwas groesser als Bad Kissingen, doch eine Plakataktion mit dem Slogan "Und jetzt ein Bummel durch die Innenstadt" wuerde sich hier niemand trauen. (Ob das auch auf die kreativen Koepfe in Bad Kissingen zutrifft, will ich hier mal undiskutiert lassen)
Beginnen wir den Blick in die Einkaufstuete unten. Socken stellten kein grosses Problem dar. Ein paar Paar in extra dick (-30) und ein Viererpack in dick. Doch das Schuhwerk. Auf den Torontofotos kann man Daniel und mich noch europaeisch unbekuemmert mit Stoffschuhen durch den Schnee tappen sehen. Nach Geschichten von "frostbites" an den Zehen, kann ich darauf allerdings verzichten. Fuer diesen Zweck sind hier gefuetterte Gummistiefel populaer. Ich habe auf den Rat von Papa Wells gehoert und nochmal 5$ mehr fuer dieses Paar gezahlt. Auch noch komfortabel bei 40 Grad minus. Darin sollte ich durch den Winter kommen.
Lange Unterhosen, eine Jogginghose und T-Shirts erweitern meinen beschraenkten Kleiderschrank und goennen etwas Abwechslung nach rucksackbedingter Monotonie in den letzten Monaten. Handschuhe und Faeustlinge waren seltene Begleiter in Deutschland, werden hier allerdings Lieblinge werden. "Halte Haende, Fuesse und den Kopf so warm wir moeglich. Der Rest taut wieder auf."

Etwas teurer war schliesslich noch die Jacke. Doch die kommt im beliebten Schichtenmodell daher und sollte es wert sein. Ein Gluecksgriff ist mir im Second Hand Laden gelungen: Ein Paar ccm-Schlittschuhe fuer 5$. Eine Nummer zu gross, aber dafuer gibt es extra Sohlen und dicke Socken.
Geschafft. Zur Belohnung gibt es ein Glas Jalapeno-Eiswein im Weinladen von Mama Wells.

Herbst um Atlin.

Schnee in Whitehorse.
Whitehorse ist die Einkaufsmetropole des Yukon. Das liegt allerdings nicht an schmucken Gaesschen oder herrlichen Promenaden, sondern daran, dass die Hauptstadt die einzige Stadt ist, die mehr als eine Hand voll Einwohner hat. Zahlenmaessig nur etwas groesser als Bad Kissingen, doch eine Plakataktion mit dem Slogan "Und jetzt ein Bummel durch die Innenstadt" wuerde sich hier niemand trauen. (Ob das auch auf die kreativen Koepfe in Bad Kissingen zutrifft, will ich hier mal undiskutiert lassen)
Beginnen wir den Blick in die Einkaufstuete unten. Socken stellten kein grosses Problem dar. Ein paar Paar in extra dick (-30) und ein Viererpack in dick. Doch das Schuhwerk. Auf den Torontofotos kann man Daniel und mich noch europaeisch unbekuemmert mit Stoffschuhen durch den Schnee tappen sehen. Nach Geschichten von "frostbites" an den Zehen, kann ich darauf allerdings verzichten. Fuer diesen Zweck sind hier gefuetterte Gummistiefel populaer. Ich habe auf den Rat von Papa Wells gehoert und nochmal 5$ mehr fuer dieses Paar gezahlt. Auch noch komfortabel bei 40 Grad minus. Darin sollte ich durch den Winter kommen.
Lange Unterhosen, eine Jogginghose und T-Shirts erweitern meinen beschraenkten Kleiderschrank und goennen etwas Abwechslung nach rucksackbedingter Monotonie in den letzten Monaten. Handschuhe und Faeustlinge waren seltene Begleiter in Deutschland, werden hier allerdings Lieblinge werden. "Halte Haende, Fuesse und den Kopf so warm wir moeglich. Der Rest taut wieder auf."

Heute mit neuer Jacke am Dredge #4. Und die Muetze habe ich von Kirsty gemopst.
Etwas teurer war schliesslich noch die Jacke. Doch die kommt im beliebten Schichtenmodell daher und sollte es wert sein. Ein Gluecksgriff ist mir im Second Hand Laden gelungen: Ein Paar ccm-Schlittschuhe fuer 5$. Eine Nummer zu gross, aber dafuer gibt es extra Sohlen und dicke Socken.
Geschafft. Zur Belohnung gibt es ein Glas Jalapeno-Eiswein im Weinladen von Mama Wells.
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