Blick in den Rueckspiegel
Seit wir die Verantwortung fuer ein kanadisches Kennzeichen uebernommen haben, ist die Zeit vor dem Laptop imer kuerzer geworden. In Vancouver sind die Leitungen wieder zuverlaessig und frei zugaenglich. Vielleicht ein guter Zeitpunkt um die vergangenen Tage in der Retrospektive zu betrachten.
Satiremagazine widersprechen gerne den Ideen und Slogans lokaler Tourismusinitiativen. Nordamerikaner verfallen gerne der Versuchung eines Superlativs. So wirbt British Columbia mit "The best place on earth" fuer sich und die Klolektuere beschimpft den Werbespruch als Potemkinsches Dorf. Unser Eindruck kann soweit kann den kreativen Koepfen von Tourism B.C. bisher noch nicht das Gegenteil beweisen, aber wie strahlen unsere Augen doch, wenn wir von unserer Zeit in Neufundland erzaehlen.
Doch B.C. lockt wirklich mit Vielem, was die Natur zu bieten hat. In Hope laufen wir auf einer ehemaligen Eisenbahnstrecke durch verschiedene Tunnel und sehen einen Kolibri. Die erste Nacht des Roadtrips haben wir im Monck Provincial Park nahe Meritt verbracht. Beim Blick ueber den See fluechten die letzte Baeume aus den Weiten der kanadischen Wueste. Strandvergnuegen in Kelowfornia und entlang des Okanagan Lakes durch das fruchtbare Tal. Ein Zeltplatz nach mehreren Minuten Schlaglochstrasse und der schoenste Sonnenaufgang seit langem.
Banff und Yoho National Park ist unser Teil der Rockies. Wir sehen Seen so blau, dass man beim Seen Sehen einen Fehler vermutet. Geniessen die Ruhe des Ruderns. Legen ordentlich Hoehenmeter zurueck. Sehen Rehe, Elche, Baeren, Murmeltiere, Streifenhoernchen und Adler. Fuer die Wildblumen und -getreide beginnt langsam die Saison. Nach einem langen Regentag possiert der Emerald Lake vor seinem Spiegelbild in der Abendsonne. Nach den groessten Wasserfaellen sehen wir auch die hoechsten und ein Lauf ins Blaue fuehrt uns in das Spielzimmer Gaudis und zeigt junge Werke vor dem Mainstream in Barcelona.
Raus aus den Bergen, rauf auf die Insel. An der westlichen Westkueste sehen wir das erste Mal den Pazifik richtig. Besonders eindrucksvoll am South Beach direkt hinter gemaessigtem Regenwald. Den haben wir einen Tag zuvor schon bei perfekten Wetter erlebt und zugehoert wie dicke Regentropfen auf gross gewachsene Blaetter fallen. Wirre Baumformationen und egal wo man hinschaut, ueberall kann das Gruenzeug vor lauter Feutigkeit nicht das Wachsen lassen. Baeume, die schon ueber 800 Jahre da stehen und tagtaeglich von unglaublich dicken Schnecken umkrochen werden.
Duncan und Victoria im zivilisierteren Teil der Insel. In Duncan wollen ein paar Totempfaehle beachtet werden und ein Secondhandladen wird zum Geburtstort unserer Kassettensammlung. Die Erwartungen an Victoria waren nicht die hoechsten, aber die Stadt hatte gluecklicherweise deutlich mehr zu bieten, als touristisches Vergnuegen fuer Alte und alt Gewordene. Viel Strassenmusiker, ein gutes Nachtleben und eine junge Szene fuer Buch- und Kaffeelaeden.
Zurueck in Vancouver erst ueber den Flohmarkt, dann ueber eine Haengebruecke zur Brotzeitpause auf einem Inselchen inmitten eines Flusses. Danach Strandgetoese und schliesslich Vogelgeflatter und Lumberjack-Humor vor Fondue und Schokoueberfluss.
Satiremagazine widersprechen gerne den Ideen und Slogans lokaler Tourismusinitiativen. Nordamerikaner verfallen gerne der Versuchung eines Superlativs. So wirbt British Columbia mit "The best place on earth" fuer sich und die Klolektuere beschimpft den Werbespruch als Potemkinsches Dorf. Unser Eindruck kann soweit kann den kreativen Koepfen von Tourism B.C. bisher noch nicht das Gegenteil beweisen, aber wie strahlen unsere Augen doch, wenn wir von unserer Zeit in Neufundland erzaehlen.
Doch B.C. lockt wirklich mit Vielem, was die Natur zu bieten hat. In Hope laufen wir auf einer ehemaligen Eisenbahnstrecke durch verschiedene Tunnel und sehen einen Kolibri. Die erste Nacht des Roadtrips haben wir im Monck Provincial Park nahe Meritt verbracht. Beim Blick ueber den See fluechten die letzte Baeume aus den Weiten der kanadischen Wueste. Strandvergnuegen in Kelowfornia und entlang des Okanagan Lakes durch das fruchtbare Tal. Ein Zeltplatz nach mehreren Minuten Schlaglochstrasse und der schoenste Sonnenaufgang seit langem.
Banff und Yoho National Park ist unser Teil der Rockies. Wir sehen Seen so blau, dass man beim Seen Sehen einen Fehler vermutet. Geniessen die Ruhe des Ruderns. Legen ordentlich Hoehenmeter zurueck. Sehen Rehe, Elche, Baeren, Murmeltiere, Streifenhoernchen und Adler. Fuer die Wildblumen und -getreide beginnt langsam die Saison. Nach einem langen Regentag possiert der Emerald Lake vor seinem Spiegelbild in der Abendsonne. Nach den groessten Wasserfaellen sehen wir auch die hoechsten und ein Lauf ins Blaue fuehrt uns in das Spielzimmer Gaudis und zeigt junge Werke vor dem Mainstream in Barcelona.
Raus aus den Bergen, rauf auf die Insel. An der westlichen Westkueste sehen wir das erste Mal den Pazifik richtig. Besonders eindrucksvoll am South Beach direkt hinter gemaessigtem Regenwald. Den haben wir einen Tag zuvor schon bei perfekten Wetter erlebt und zugehoert wie dicke Regentropfen auf gross gewachsene Blaetter fallen. Wirre Baumformationen und egal wo man hinschaut, ueberall kann das Gruenzeug vor lauter Feutigkeit nicht das Wachsen lassen. Baeume, die schon ueber 800 Jahre da stehen und tagtaeglich von unglaublich dicken Schnecken umkrochen werden.
Duncan und Victoria im zivilisierteren Teil der Insel. In Duncan wollen ein paar Totempfaehle beachtet werden und ein Secondhandladen wird zum Geburtstort unserer Kassettensammlung. Die Erwartungen an Victoria waren nicht die hoechsten, aber die Stadt hatte gluecklicherweise deutlich mehr zu bieten, als touristisches Vergnuegen fuer Alte und alt Gewordene. Viel Strassenmusiker, ein gutes Nachtleben und eine junge Szene fuer Buch- und Kaffeelaeden.Zurueck in Vancouver erst ueber den Flohmarkt, dann ueber eine Haengebruecke zur Brotzeitpause auf einem Inselchen inmitten eines Flusses. Danach Strandgetoese und schliesslich Vogelgeflatter und Lumberjack-Humor vor Fondue und Schokoueberfluss.
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