Sendersuchlauf
Weil kein 2-Tuerer auf Lager war, sind wir mit einem Nissan irgendwas Neuwagen unterwegs. Vor ein paar Tagen roch er auch noch so, mittlerweile haben wir 2 Naechte darin verbracht und ihm das abgewoehnt.
Angefangen hat unsere Tour sogar wie geplant. Wir waren mit Nate an Polly's und Peggy's Cove, haben die rauhen Steilkuesten bei herrlichem Sonnenschein genossen. Bereits in Lunenburg haben die ersten Wolken den Himmel verdunkelt, was aber nicht der Grund dafuer war, dass wir gerade einmal eine Hand voll Menschen auf der Strasse gesehen haben. Das touristische Fischerdoerfchen erwacht erst in etwa 4 Wochen zum Leben und so lange passiert da in etwa soviel, wie nachts im H&M. Die erste Nacht haben wir dann kostenschonend im Auto verbracht, nahe einem Sandstrand bei Summerville.
Am zweiten Tag stand die erste Wanderung auf dem Plan und fuehrte uns durch den Seaside Adjunct Kejimkujik National Park. Neben der felsigen Kueste (was vielleicht nicht nach besonders viel klingt, aber echt beeindruckend aussieht) und der salzgischtgeplagten, tundraaehnlichen Vegetation haben wir 2 Robben und etwas Aehnliches wie einen Biber (wird noch nachrecherchiert) gesehen. Shelbourne ist der Name eines anderen Fischerdoerfchens, doch hier hat uns der Regen das Aussteigen ausgeredet. Statt eine weitere Nacht im Auto zu verbringen, sind wir nach Yarmouth weiter gefahren, um einen der wenigen Couchsurfer in dieser Gegend mal wieder einen Tag frueher als geplant zu ueberraschen.
Auch das war mal eine Erfahrung der anderen Art. Ken ist 53 Jahre alt und lebt alleine in seinem Haus irgendwo am Lake George. Hollywoodgenaehrte Fantasien bleiben jedoch in der Gedankenwelt und er bietet uns nicht nur jeweils ein Gaestezimmer und eine (wirklich nietige) Dusche an, sondern fuehrt uns auch einen Tag durch den Hafen, in dem er schon gearbeitet hat und durch Yarmouth mit dem schmucken Leuchtturm.
Nach zwei durchgeschlafenen Naechten haben wir den Balancing Rock angeschaut, auch wenn der Weg dorthin eigentlich wegen Unwetter und Schneeschmelze gesperrt war. Das hat den Weg in einen Bach verwandelt, aber so konnten wir immerhin testen, ob das Goretex-Logo, das uns im Laden noch verkaufsfoerdernd angegrinst hat, den Fuss auch wirklich trocken haelt. Hat es. Und auf diese Weise wurde der eher lahme Pfad doch zu einem belebenden und inspirierenden Erlebnis :)
Hike #2 des Tages, Delaps Cove, wird auf der Liste der wilderness trails gefuehrt und daher auch bei elendigen Bedingungen nicht geschlossen. Zu sehen gab es einen Wasserfall (wieder auf dem Weg, aber auch einen richtigen Grossen) und wenn das Sonnenlicht mal wollte, setzte es moosbewachsene Steine fruehlingsfroehlich in Szene. Direkt daneben sollte noch eine Schleife laufbar sein, aber die war bei momentaner Beschaffenheit nicht zu finden.
Heute war die Sonne gar nicht zu sehen, dafuer hat es noch mehr geregnet. Dennoch rangiert der Tag heute auf den oberen Raengen unserer Topliste, denn der wilderness trail zum Aussichtspunkt Cape Split (Bay of Fundy) bot sich extrem abenteuerlich. Vom Schmelzwasser ueberflutete Wege, unter den Fuessen beim Absprung wegbrechende Eisdecken (unter denen auch Schmelzwasser fleisst), kniehoher Schnee und knoechelhoher Matsch haben die 8 km zum Abenteuerspielplatz gemacht und mit einer Aussicht von imposanten Steilkuesten belohnt. Bilder muesst ihr soweit noch fremd googeln oder flickrn, aber wir laden vermutlich am Dienstag oder Mittwoch auch unsere Vertreter hoch.
Waehrend der ganzen Zeit haben wir die vollkommene Flexibilitaet mit unserem Gefaehrt genossen, uns gefreut, wenn zwischen Country und Pop, mal wieder ein vernuenftiger Sender Empfang hatte (am Donnerstag Abend haben wir kurzzeitig sogar einen frankophonen Death Metal Sender rein bekommen, hehe). Die Flexibilitaet laesst uns auch gerade in unserer Homebase in Halifax Blogeintraege schreiben. Denn vor ein paar Stunden standen wir noch bei heftigem Regen vor dem Five Island Provincal Park, der mit einem closed for the season Schild dekoriert war und haben beschlossen, nach einer Nacht in Halifax, nochmal zwei Tage Richtung Nordosten aufzubrechen.
So weit, so gut. Bilder gibt es die Tage, mehr Worte auch. Die Naturausfluege haben, wahrscheinlich gerade wegen den Wetterbedingungen, richtig Spass gemacht. Waren willkommene Abwechslung zu den Staedten und die eiszeitgepraegte Kuestenbilder sind wirklich sehenswert. Auto mieten hat sich soweit auf jeden Fall gelohnt.
Angefangen hat unsere Tour sogar wie geplant. Wir waren mit Nate an Polly's und Peggy's Cove, haben die rauhen Steilkuesten bei herrlichem Sonnenschein genossen. Bereits in Lunenburg haben die ersten Wolken den Himmel verdunkelt, was aber nicht der Grund dafuer war, dass wir gerade einmal eine Hand voll Menschen auf der Strasse gesehen haben. Das touristische Fischerdoerfchen erwacht erst in etwa 4 Wochen zum Leben und so lange passiert da in etwa soviel, wie nachts im H&M. Die erste Nacht haben wir dann kostenschonend im Auto verbracht, nahe einem Sandstrand bei Summerville.
Am zweiten Tag stand die erste Wanderung auf dem Plan und fuehrte uns durch den Seaside Adjunct Kejimkujik National Park. Neben der felsigen Kueste (was vielleicht nicht nach besonders viel klingt, aber echt beeindruckend aussieht) und der salzgischtgeplagten, tundraaehnlichen Vegetation haben wir 2 Robben und etwas Aehnliches wie einen Biber (wird noch nachrecherchiert) gesehen. Shelbourne ist der Name eines anderen Fischerdoerfchens, doch hier hat uns der Regen das Aussteigen ausgeredet. Statt eine weitere Nacht im Auto zu verbringen, sind wir nach Yarmouth weiter gefahren, um einen der wenigen Couchsurfer in dieser Gegend mal wieder einen Tag frueher als geplant zu ueberraschen.
Auch das war mal eine Erfahrung der anderen Art. Ken ist 53 Jahre alt und lebt alleine in seinem Haus irgendwo am Lake George. Hollywoodgenaehrte Fantasien bleiben jedoch in der Gedankenwelt und er bietet uns nicht nur jeweils ein Gaestezimmer und eine (wirklich nietige) Dusche an, sondern fuehrt uns auch einen Tag durch den Hafen, in dem er schon gearbeitet hat und durch Yarmouth mit dem schmucken Leuchtturm.
Nach zwei durchgeschlafenen Naechten haben wir den Balancing Rock angeschaut, auch wenn der Weg dorthin eigentlich wegen Unwetter und Schneeschmelze gesperrt war. Das hat den Weg in einen Bach verwandelt, aber so konnten wir immerhin testen, ob das Goretex-Logo, das uns im Laden noch verkaufsfoerdernd angegrinst hat, den Fuss auch wirklich trocken haelt. Hat es. Und auf diese Weise wurde der eher lahme Pfad doch zu einem belebenden und inspirierenden Erlebnis :)
Hike #2 des Tages, Delaps Cove, wird auf der Liste der wilderness trails gefuehrt und daher auch bei elendigen Bedingungen nicht geschlossen. Zu sehen gab es einen Wasserfall (wieder auf dem Weg, aber auch einen richtigen Grossen) und wenn das Sonnenlicht mal wollte, setzte es moosbewachsene Steine fruehlingsfroehlich in Szene. Direkt daneben sollte noch eine Schleife laufbar sein, aber die war bei momentaner Beschaffenheit nicht zu finden.
Heute war die Sonne gar nicht zu sehen, dafuer hat es noch mehr geregnet. Dennoch rangiert der Tag heute auf den oberen Raengen unserer Topliste, denn der wilderness trail zum Aussichtspunkt Cape Split (Bay of Fundy) bot sich extrem abenteuerlich. Vom Schmelzwasser ueberflutete Wege, unter den Fuessen beim Absprung wegbrechende Eisdecken (unter denen auch Schmelzwasser fleisst), kniehoher Schnee und knoechelhoher Matsch haben die 8 km zum Abenteuerspielplatz gemacht und mit einer Aussicht von imposanten Steilkuesten belohnt. Bilder muesst ihr soweit noch fremd googeln oder flickrn, aber wir laden vermutlich am Dienstag oder Mittwoch auch unsere Vertreter hoch.
Waehrend der ganzen Zeit haben wir die vollkommene Flexibilitaet mit unserem Gefaehrt genossen, uns gefreut, wenn zwischen Country und Pop, mal wieder ein vernuenftiger Sender Empfang hatte (am Donnerstag Abend haben wir kurzzeitig sogar einen frankophonen Death Metal Sender rein bekommen, hehe). Die Flexibilitaet laesst uns auch gerade in unserer Homebase in Halifax Blogeintraege schreiben. Denn vor ein paar Stunden standen wir noch bei heftigem Regen vor dem Five Island Provincal Park, der mit einem closed for the season Schild dekoriert war und haben beschlossen, nach einer Nacht in Halifax, nochmal zwei Tage Richtung Nordosten aufzubrechen.
So weit, so gut. Bilder gibt es die Tage, mehr Worte auch. Die Naturausfluege haben, wahrscheinlich gerade wegen den Wetterbedingungen, richtig Spass gemacht. Waren willkommene Abwechslung zu den Staedten und die eiszeitgepraegte Kuestenbilder sind wirklich sehenswert. Auto mieten hat sich soweit auf jeden Fall gelohnt.
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