nach Hause gefeiert

Veröffentlicht auf von Martin

Der letzte Samstag begann in einer Seitenstraße bei einer kleinen, aber komischen Feier. Hat sich dann langsam aber sicher über Gertie's in the Pit weiter verlagert und als um 2 die Rausschmeißlichter mal wieder viel zu früh angingen, haben wir spontan zu einer After-Party-Party in unsere WG gerufen.

Jetzt kennt man aus jahrelanger WG-Party-Erfahrung den Vorbereitungsprozess, der einer solchen Veranstaltung vorausgeht und aus mindestens 3 essentiellen Aktionen besteht: #1 Alles Zerbrechliche wegräumen. #2 Alles Essbare verstauen. Und #3 Kühlschrank füllen.

Diese Vorbereitung entfällt, wenn zwischen Idee und Feierbeginn geschätzte 5 Minuten liegen. Wir hatten 10 Bier im Kühlschrank und ab Mitternacht kann man nirgends mehr Alkohol kaufen. Doch jeder Dritte der ankommt hat aus irgendeinem Vorrat noch eine Kiste Bier oder eine Flasche Wein gezogen und mitgebracht. Etwa 20 Minuten später sind 50 Mann in der Wohnung und nochmal 20 vor der Tür. Gute Feier, keine Frage.

Doch dann kommen die richtigen Überraschungen. Als wir um 5.30 Uhr die Feier langsam beenden wollen, müssen wir das nur einmal ankündigen und alle machen sich auf den Heimweg. Es ist nur eine Bierflasche und ein Glas zu Bruch gegangen. Auf der Küchenzeile stand ein Kuchen. Der wurde nicht mal angerührt. Somit hat sich das Aufräumen auf Dosenzusammensammeln und Boden wischen beschränkt.

Mit Erinnerungen an WG-Partys in Deutschland muss ich sagen, Hut ab. Das Größen-Chaos-Verhältnis ist deutlich angenehmer für die Gastgeber. Das kann man mal wieder machen.

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Dominik 06/16/2010 05:41


Reschpeggt...Eure Bekannten in Kanada müssen sehr reinliche Menschen sein - in Deutschland müsstest du für so eine Bilanz warscheinlich in einer Gummizelle feiern ;)